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Brautmode Trends 2013
Die Trends in der Brautmode 2013 stehen schon seit dem Sommer 2012 fest, als die großen Bridal-Kollektionen über die Laufstege der Modemetropolen gingen. Jetzt bewahrheiten sie sich auch im Kleinen, denn die Kreationen der internationalen Star-Designer sind preislich kaum erschwinglich, aber die Brautmode-Produzenten in aller Welt orientieren sich daran. Die Lust der großen Designer wie Manuel Mota von Weltmarktführer Pronovias oder Mode-Guru Oscar de la Renta, in reich verzierten Formen und üppigen Volumen zu schwelgen, ist ungebrochen, und hat sich offenbar im Bewusstsein der Bräute dieser Welt fest verankert. Auch weibliche Star-Designerinnen wie Isabel Zapardiez, Carolina Herrera oder die als experimentierfreudig bekannte Vera Wang folgen ihren männlichen Kollegen auf dem Trip in die grenzenlose Romantik und in das Meer der Phantasie. Brautmode 2013 ist in erster Linie ein Traum aus edlen Stoffen und märchenhafter Wirkung.

Die Magie der kunstvollen Effekte – 2013 ein Höhepunkt?
Die Hochzeit in Weiss bleibt das absolute Ideal, und für die Designer ist es ein Fest, aus der Monochromie die tollsten Wirkungen zu zaubern. Mit mehreren Lagen Stoff und Tüll ist es natürlich nicht getan – hier müssen grandiose Schnitte und geschickt kombinierte Effekte das „Oh!“ und „Ah!“ erzeugen. Der Vorteil für die Frauen ist, dass sie immer weniger mit ihrer Figur nachhelfen müssen. Der Meerjungfrauenstil, vor einigen Jahren in der Brautmode noch deutlich vertreten, ist im Zuge der gestalterischen Offensive zurück gewichen. Transparenz und Sinnlichkeit werden nicht mehr vordergründig über das Material oder die körperbetonte Linie hergestellt, sondern insgesamt geht der Trend in der Gestaltung zu einer Art Eleganz, die sich aus dem Material und der Verarbeitung formt. Das ist der Weg, der Ästheten und Stilisten begeistert – und sicher auch die Frauen auf der ganzen Welt. Selbst die A-Linie, der Klassiker für jede Figur, wird weniger in Reinkultur verwendet, als vielmehr in seiner Funktion als Projektionsmodell für reichhaltige Effekte. Die Designer verlassen sich nicht mehr nur auf die grundlegende Wirkung, die ein Stil auslöst, sondern bringen neue Elemente mit ein. Auch die Symbolkraft von Schleiern und Schleppen, in den Jahren zuvor noch oft bemüht, wird gern schon einmal gegen eine eigene Idee für die Reise ins Märchenreich getauscht.

Die Elemente des Brautmode-Zaubers 2013
Geschickte Raffungen, wechselnde Lagen, textile Ornamentik und romantische Schleifen sind die Hauptwerkzeuge, mit denen die Designer 2013 arbeiten. Als nächstes hat die Brautmode den Rücken entdeckt. Eigentlich logisch – wenn Schleppen und Schleier weniger einbezogen werden, muss im Designer-Verständnis dafür natürlich dringend Ersatz geschaffen werden. Aber „Ersatz“ ist in diesem Zusammenhang wohl das unzutreffendste Wort überhaupt. Die Mode-Experten sind so begeistert, dass sie eher von „Rücken-Design“ sprechen. Dabei reicht die Palette von der frei liegenden, aber eindrucksvoll gesäumten Rückenpartie über die transparente Verhüllung bis zur kunstvollen Gliederung zwischen Nacken und Becken. Diese Gestaltungsweise geht einher mit der Inszenierung der Arme in schlanker Linienführung oder transparenter Erscheinung.
Der Gegentrend werden die Schultern gern freigelegt, und die Kunst der Hochsteck-Frisuren feiert neue Triumphe. Wiederum logisch, dass dann auch der Vintage-Stil ins Spiel kommt. Denn die verspielten Formen rufen geradezu nach einer harmonischen Gesamtverbindung, die sich wunderbar aus Retro-Details und Elementen des 19. Jahrhunderts formen lässt.
Die Hochzeitsfarbe Weiss muss nicht unbedingt in ihrer strahlenden Reinheit eingesetzt werden. Helle Töne schließen sich unmerklich an die weisse Grundfarbe an oder assoziieren den Ausgangspunkt. Die Skala reicht hin bis zu pastellfarbenen Varianten. Bis zum Mokka-Trend des Vorjahres scheint es allerdings nicht mehr zu reichen.

Die Farben der Brautmode 2013
Selbstverständlich lässt die Brautmode 2013 auch etwas anderes als Weiss zu. Es zeichnet sich aber eine sehr pragmatische Handhabung in dieser Frage ab. Fast scheint es so, als müssten die großen romantischen Entwürfe unbedingt in Weiss „kommen“, während die modernen Variationen ihre Extravaganz farbig zu unterlegen suchen. Die Kollektion der großen Designerin Ana Torres könnte dafür ein Beispiel sein. Denn sie vereint den klassischen Brautkleid-Entwurf in Weiss mit stilechten Komponenten, während der bunte Teil ihrer Kollektion mit kurzen Röcken, Kombinationen mit Jacken oder Blazern und Anleihen bei der Streetwear glänzt. Entsprechend arbeitet die Designerin auch nicht monochrom, sondern setzt verschiedenen Farbnuancierungen in Beziehung. Aber auch sie bleibt „Ton in Ton“; kontrastreiche Outfits sind wirklich „out“.
Eine Ausnahme bildet wohl der Modestandard „Rot“, der sowohl klassisch als auch modern immer wieder gern eingesetzt wird. Die dunkleren Rot-Töne sind jedoch in der Minderheit. Wenn schon rot, dann hell und freundlich - wie die Brautmode 2013 generell.





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